10 Gründe warum Ihr Unternehmen kein Social Media braucht.

Social Media ist ein Trend, der vor keinem Unternehmen Halt macht. Unabhängig von der Unternehmensgröße oder dem Produkt bzw. der Dienstleistung – die neuen Möglichkeiten der Kommunikation machen Ihren Weg. Dennoch gibt es noch sehr viele Unternehmen, die sich gedanklich noch nicht ernsthaft mit dem Thema Social Media auseinander gesetzt haben. In vielen Fällen müssen Ausflüchte herhalten, warum sich dem Thema nicht ernsthaft gewidmet werden kann.

Die Top-Ten der Ausflüchte sind nachfolgend zusammengefasst. Je seltener Sie sich darin wiederfinden, um so besser:

1. Keine Zeit für Social Media

Das Tagesgeschäft geht vor. Ist doch klar, denn mit einem Facebook Posting oder einem Tweet auf Twitter kann man nicht so viel verkaufen. Abgesehen davon klingelt das Telefon die ganze Zeit und die E-Mails müssen schließlich auch noch bearbeitet werden.

2. Sie haben nichts zu besprechen

Ihre Unternehmenskommunikation ist Top-Down. Alles was Sie im Unternehmen sagen, wird genauso weitergegeben und umgesetzt. Diskussionen finden nicht statt, denn Sie sind der Steuermann und legen den Kurs schließlich ganz alleine fest. Kundenmeinungen werden ebenfalls nicht gewünscht. Die Kundenkennen sich sowieso nicht so gut mit den Produkten und Dienstleistungen aus wie Sie selbst.

3. Homepage oder Onlineshop sind nicht zeitgemäß

Menschen die im Social Web erreicht werden, finden in vielen Fällen den Weg zur Unternehmenswebseite oder dem Onlineshop. Da die Modernisierung der Webseite oder des Onlineshop sowieso schon lange auf Ihrer To-Do Liste stehen, hat es gar keinen Sinn, die Menschen vorher da hin zu leiten. Was sollen die denn für einen Eindruck kriegen?

4. Social Media ist was für Lehrlinge oder Praktikanten

Diese neumodischen Sachen sind doch ideal für Lehrlinge. Die kennen sich schließlich damit aus. Da Sie keinen Ausbildungsbetrieb haben, fehlt Ihnen auch der Lehrling, der die Kommunikation Ihres Unternehmens in die Hand nehmen könnte.

5. Sie kennen Ihre Zielgruppe nicht

Seit Jahren kommen die gleichen Kunden in Ihr Unternehmen und kaufen Ihre Waren und Dienstleistungen. Deswegen ist es auch nicht nötig herauszufinden, wer diese Kunden sind, was sie wollen und wie man diese gezielt ansprechen könnte. Auch wenn es mehr Kunden sein könnten, Sie sind im Großen und Ganzen zufrieden.

6. Sie haben keine definierten Unternehmensziele

Die Rechnungen können bezahlt werden, bei der Hausbank ist das Unternehmen kreditwürdig. Es reicht auch problemlos für eine Überweisung auf Ihr Privatkonto am Monatsende. Welche Ziele sollten Sie denn noch haben? Und was sollen diese Social Media Kanäle damit zu haben?

7. Sie wollen nur verkaufen

Was interessiert Sie denn das Geschwätz auf den neuen Kanälen? Das hat doch in den seltensten Fällen was mit verkaufen zu tun. Verkaufen ist das Maß aller Dinge – alles andere ist uninteressant.

8. Das haben Sie gar nicht nötig

Was soll ich bloß meinen Kunden und Bekannten sagen, warum ich das mache? Mich da zum Clown zu machen um irgendwas über das Unternehmen zu erzählen? Nein, das haben Sie wirklich nicht nötig.

9. Wen interessiert das schon

Wer soll das eigentlich lesen, wenn da was über das Unternehmen, den Produkten oder gar unseren Mitarbeiter steht? Das interessiert doch niemand, höchstens den Konkurrenten. Die Kunden interessiert doch nur der Preis, der Rest ist uninteressant.

10. Kritik ist beleidigend und muss gelöscht werden

Wer soll sich bloß darum kümmern, die ganzen Meckereien zu löschen? Soviel Zeit hat doch niemand. Es ist ja bekannt, dass die Leute die nichts zu tun haben, den ganzen Tag auf Facebook rumsurfen und überall nur rummaulen. Wie sieht das denn aus, wenn auf der Seite rumgemeckert würde?

19 Gedanken zu “10 Gründe warum Ihr Unternehmen kein Social Media braucht.

  1. Social Media ist schon lange kein Trend mehr, sondern einfach Fakt, wenn Unternehmen zeitgemäß kommunizieren wollen. Eigentlich ein lange gesetzter Standard, so ähnlich wie „nachhaltige Unternehmenskommunikation“. Das Verstehen dauert halt etwas länger 😉

  2. Facebook scheint sich aber nur noch für zahlende Unternehmen zu interessieren, denn der Newsfeed der Unternehmensseiten von Einzelkämpfern verdient die Bezeichnung nicht mehr. Selbst die FTD auf fb wundert sich über mangelnden Austausch.

    So schießt sich facebook selbst ab. Einige werden zu google + abwandern, aber da wird es in absehbarer Zeit ähnlich sein.

    Als Unternehmen müsste man so gesehen in allen Datenburgen (sozialen Netzwerken) unterwegs sein und entsprechend in die Tasche greifen, um an potentielle Kunden zu kommen oder mit Kunden zu kommunizieren. Da ist der Weg über die eigene Website doch wesentlich kürzer.

    • Nur wird die eigene Webseite demnächst nicht mehr so leicht zu finden sein, wenn man externen Content ignoriert. Und den bietet halt nur Social Media.
      Und, ja, Social Media kostet – wie alle Formen der Kommunikation, egal ob online oder mit traditionelleren Formen. Wo ist da also die „Abkürzung“ über die Webseite?

  3. Ach ja, wie oft hört man solche Ausflüchte, wie wenig verstehen die Unternehmer, dass ihnen u.U. ein wesentlicher Kommunikationskanal verlustig geht. Klar, Social Media ist nicht für jeden und alle – und einem Maschinenbauer, die Zahnräder herstellt Facebook zu empfehlen ist sträflich (auch diese Auswüchse gibt es ja).
    Und einen Punkt hätte ich noch: »Wie soll man denn da den ROI messen? Das kostet doch nur und bringt keinen Cent mehr Umsatz oder gar Gewinn.« 😉

  4. Der (wirklich) wichtigste Punkt fehlt meines Erachtens: Der Erfolg ist nicht oder nur schwer messbar. Jedenfalls, wenn man ihn in Umsatz oder Gewinn messen will (und nicht in Tweets, Follower, Likes etc). Die Kosten für Social Media hingegen werden schnell sicht- und messbar.

  5. 11. Ihre Zielgruppe besteht hauptsächlich aus Menschen, die keinerlei Interesse an Social Media haben und diese für Teufelszeug halten. Die tatsächlich noch zum Hörer greifen oder sogar vorbei kommen!

    12. Ihr Terminkalender ist für die nächsten 4 Monate bereits restlos ausgebucht und Sie müssen potentielle Neukunden auf die zweite Jahreshälfte vertrösten oder an befreundete Mitbewerber verweisen. Sie haben keinen Mangel an Kunden.

    Kann es ein erfolgreiches Leben ohne Social Media geben? Vielleicht, wir sollten es nicht ausschließen, so wie wir nicht ausschließen können, dass es auch manchem hilft.

    ABER- es ist kein Allheilmittel. 🙂

  6. Das ist jetzt eher sarkastisch gemeint oder, aber ich denke der Hype um Social Media ist doch eher am Abrauchen? Die meisten Unternehmen gewinnen dadurch wirklich nichts, wie viele ich bei Facebook aus der Laune heraus schon geliked habe kann ich gar nicht sagen (und bei bei like-Käufern) – Gekauft oder irgendwie mit denen Kontakt hatte ich noch nie, prinzipiell interessiert es mich auch nicht. Die Neuigkeiten von denen gehen unter. Wenn ich mich wirklich für eine Produkt oder ähnliches interessiere schaue ich auf deren Webseite/Blog nach (zum Beispiel: Corel, Blender usw.). Social Media ist nur so ein Verkaufsargument von Marketingagenturen, das mit hübsch verpackten Worten die Hoffnung auf noch mehr Geld machen.

  7. Eine Website wird gut über Google gefunden vor allem, wenn es sich um bekannte Firmen handelt. Wer sich z. B. an die Telekom wendet, kann dies im Prinzip auch über eine gut eingerichtete ggf. auch öffentliche Kundenseite. Statt dessen wird der Weg über Twitter gegangen oder auch fb oder google+. Und schon wird es wieder kompliziert. Muss also eine Firma, um Kontakt zu den (unzufriedenen Kunden) zu halten in allen sozialen Netzwerken vertreten sein?
    Und unbekannte Firmen – können die sich wirklich über Social Media bekannt machen? Ich habe bisher keine neuen kennengelernt – außer vielleicht Vertrieblern, die mir schon in Xing gehörig auf die Nerven gehen.

    Allerdings meinte ich jetzt weniger die Website als Blogs. Dort kann direkt zu einem Thema Stellung beziehen.

    Und Content ist das A & O. Sicher sind die Social Media ein guter Verbreitungskanal. Allerdings probiert facebook aus, wie sich gut Geld verdienen lässt damit. Für den Nutzer wird die Sache damit komplizierter.

    • > Muss also eine Firma, um Kontakt zu den (unzufriedenen Kunden) zu halten in allen sozialen Netzwerken vertreten sein?

      Absolut, ich muss meine Kunden da abholen, wo sie sich aufhalten. Nicht das Unternehmen bestimmt was gemacht wird, sondern es gilt nachwievor KIK. Wenn die in Twitter unterwegs sind, dann muss ich (zumal als Großunternehmen) kompetent dabei sein.

      > Und unbekannte Firmen – können die sich wirklich über Social Media bekannt machen? Ich habe bisher keine neuen kennengelernt

      Ich lerne dauernd neue Unternehmen und Themen kennen. Ich denke, da sollte man sicher nicht vom eigenen Verhalten auf die Allgemeinheit schließen.

      > Für den Nutzer wird die Sache damit komplizierter.

      Wer hat gesagt, dass es einfach ist? Ist gute PR nicht immer kompliziert… na, eher komplex? Nun, das sind halt die Anforderungen, denen man sich als modernes Unternehmen stellen muss, egal ob KMU oder Großunternehmen. In die Vergangenheit schielen nach dem Motto „früher war alles leichter, einfacher, schöner“, geht nun mal nicht. Und klar ist doch auch: Stillstand wird bestraft – wenn nicht sofort, dann mittel- oder langfristig.

    • Frau Radtke, da kann (und muss) ich Ihnen eindeutig widersprechen. „Ich habe bisher keine neuen kennengelernt“. Warum stimmt das eindeutig nicht?
      Ich bin selbst Allein-Unternehmer und bin nun seit mehr als 7 Jahren selbstständig. Und habe mich schon oft drüber geärgert, dass ich die Möglichkeiten + Techniken von Social Media oder besser gesagt der kompletten Web 2.0 Welt nicht von Anfang an genutzt habe, sondern auf andere Art Werbung gemacht und dafür viele Tausend Euro (unnötig, wie ich heute weiß) investiert habe. So habe ich meine Start-Phase, die ersten 2 – 3 Jahre verschenkt. Denn mein Konzept geht auf. Und ich bekomme zwischenzeitlich immer wieder neue Interessenten, Fans auf Facebook und sogar Kunden.
      Und: Ich bin kein Vertriebler. Ich verkaufe zwar auch Produkte, u. a. über einen Online-Shop. Aber ich promote keine Produkte über Xing. Denn ich werde damit schon genug selbst belästigt.
      Wie funktioniert mein Konzept? Mal ein Beispiel, ein Weg von vielen, die zu meiner Facebook-Seite und zu Kunden führen:
      Ich bin schon seit etwa 3 Jahren als Helfender im Portal wer-weiss-was.de unterwegs. Durch mittlerweile wohl mehr als 200 Beiträge (Fragen, die ich beantwortet hab), habe ich eine gewisse Reichweite im Netz erreicht. 1. Effekt: Man wird als Experte wahrgenommen und geschätzt. Und damit auch immer wieder gefragt. Natürlich verdien ich an den Fragen erst mal nichts und es kostet Zeit. Man gibt sogar ein wenig Wissen preis und hilft kostenlos mit Dingen, die man an andere evtl. berechnen würde. Aber: Beantworte ich die Frage nicht, tut’s ein anderer. An dem einen Fragenden verdien ich erst mal ohnehin nichts. Der will primär nur seine Frage beantwortet haben. Und weil das Portal kostenlos ist, will er ohnehin erst mal nichts zahlen. Keine Antwort von mir, kein Hinweis zu mir.
      Also: Kompetente Antwort, Fragenden zufrieden gestellt. Vielleicht wendet er sich beim nächsten Problem oder dem gleichen, wenn nicht alles selbst klappt, wieder an mich. Hatte ich schon einige Male. Denn das Wissen hab ich ihm beschrieben, aber die Erfahrung fehlt ihm. Die hab ich und kann sie nutzen.
      Natürlich geb ich in meiner Signatur Name, Telefon-Nr., Facebook-Adresse etc. Da kamen schon vielfach Anrufe. Manche wollen nur ’ne Auskunft, die beantwortet man eben. (Auch wieder „kostenlose Info“ Prinzip.) Oder sie schreiben ’ne Mail, z. B. über Facebook. Manche werden auch Fan der Seite. Einige davon wurden – wenn auch erst manchmal erst Wochen / Monate später – Kunde, den man war ja gedanklich vorgemerkt.
      Aber vor allem der Multiplikator-Faktor ist wichtig. Denn jeder Beitrag auf dem wer-weiss-was.de Portal steht ja dauerhaft im Netz. Ähnlich wie auch Beiträge in Facebook oder anderen Netzwerken, wie eine Info auf der Website, wie ein Blog-Beitrag etc. Und wird ja nicht nur vom Fragenden gelesen. Sondern kann über das Portal oder per Google + Co. auch Monate / Jahre später erneut gefunden werden. Und wird’s auch. Die finden eine Antwort, die deren ähnliches Problem beantwortet. Haben aber vielleicht doch noch Fragen. Und kommen dann wieder auf mich. Selbst bei einer Quote von nur 1 von 1.000 ist das immer noch gut. Denn Foren-Antworten werden häufig täglich einige Tausend mal angeklickt. Weil’s ja kostenlos ist und jeder sich anstrengt, eine hilfreiche Antwort zu liefern.
      Woran merk ich das nun konkret? Durch regelmäßige Fans auf Facebook, Mails in Facebook, Mail per E-Mail, Anrufe etc. Und anhand des Problems bzw. der Frage kann ich häufig abschätzen, von welchem Beitrag derjenige ursprünglich auf mich gekommen ist. Und ab und zu wird eben jemand nicht nur Fan bzw. holt sich kostenlose Infos, sondern wird auch Kunde. Oder durch Cross-Promoting meiner anderen Bereiche ist jeder Interessant auch Potential für spätere Produkte und Leistungen.
      Fazit: Konzept funktioniert. Man muss einiges an Zeit investieren, aber der Multiplikator und die Automatik gibt das irgendwann wieder zurück. Man muss nur starten und darf nicht verlangen, dass sich die Ergebnisse sofort zeigen. Bei mir gab’s nach vielen Monaten erste Anzeichen. Regelmäßige Ergebnisse haben sich erst nach etwa 1 – 2 Jahren gezeigt.

  8. Die Aquise ist der Knackpunkt in vielen Unternehmen. Sowohl das WIE als auch die Kosten. Gerade im Tourismus ist es wichtig, Stammgäste zu erhalten bzw. aufzubauen, um möglichst wenige Gäste teuer aquirieren zu müssen. So setzen wir bereits seit 2 Jahren auf die Kraft von Social Media. Erst begannen wir ohne Strategie und hatten nur mäßigen Erfolgt. Mittlerweile verfügen wir mit gutem Coaching unserer Agentur sogar über die autodidaktischen Fähigkeiten, neue System „aufzuspüren“ (z.B. Pinterest) und aktiv zu nutzen. Ich würde jedem Empfehlen, sich diesbezüglich weiterzubilden und Coaching Leistungen in Anspruch zu nehmen, wenn er nicht nur anwesend sein will, sondern auch was erreichen. Dann profitiert man doppelt. Man ist dann nicht nur einer der wenigen Betriebe, der mit den Sozialen Medien arbeitet, sondern auch einer der noch wenigeren, die auch davon profitieren.

    Herzliche Grüße aus Südtirols Bergen

    Ursula Plaickner

  9. Hallo Herr Scheurer,

    ich bin gedanklich zu kurz gesprungen. Bis 2011 habe ich eine ganze Reihe guter Kontakte über Xing bekommen. Leider hörte das nach dem Relaunch schlagartig auf. Auf fb, google+ und twitter bin ich noch nicht so lange. Dort habe ich überwiegend die alten Kontakte aus Xing. Wahrscheinlich bin ich noch von Xing verwöhnt.
    Die vielen „likes“ und „plus“ bringen mir (bisher) keinen signifikanten Erfolg. Kunden kommen jetzt direkt über die Seite bzw. das Blog, das gut auffindbar ist.
    In meinem Umfeld hat es jetzt jemand mit bezahlter Werbung auf fb versucht. Die Resonanz ist gering, die Diskussion dazu recht interessant.

    Ich nutze die Social Media als Verteiler von Artikeln. Inwieweit das was gebracht hat, kann ich im Moment nicht ermessen.

    Übrigens ein Mittel, um Kunden zu generieren ist ein „alter Hut“ – sinnvolle Mailings direkt an einen Ansprechpartner per Post 🙂

    • > Ich nutze die Social Media als Verteiler von Artikeln. Inwieweit das was gebracht hat,
      kann ich im Moment nicht ermessen.

      Ganz genau der richtige Ansatz. Was man allerdings nicht machen sollte, ist, es bei diesen Nachrichten zu belassen. Social Media lebt durch Personen und Handelnde. Das ‚Mehr‘ macht es.

      > Übrigens ein Mittel, um Kunden zu generieren ist ein “alter Hut” – sinnvolle Mailings direkt an einen Ansprechpartner per Post

      Auch völlig in Ordnung, denn eines ist ebenfalls klar: Nur weil es einen neuen, spannenden Kommunikationskanal gibt, muss man alte (vor allem bewährte und funktionierende) nicht sang- und klanglos aufgeben.

  10. Hallo Torsten,

    traurig, aber wahr: wir sind hier in Deutschland nicht unbedingt für unsere Offenheit bekannt, was Innovationen anbetrifft. Aber Eines kann ich bestätigen: viele meiner Kunden waren anfangs wie zu erwarten eher skeptisch.

    Doch langsam, aber stetig mehren sich die Interaktionen auf ihren Fanseiten bei Facebook und auch die Zahl der (echten) Fans nimmt zu. In Anbetracht der Arbeit, die man da reinsteckt, war es also bisher immer eine lohnenswerte Angelegenheit. Bei Projekten im Bereich Social Media müssen natürlich schon vorab alle relevanten Punkte wie das vorhandene Budget und die (realistischen) Ziele geklärt werden. Vorrangig geht es m. E. im ersten Schritt nicht darum, seine Produkte zu verkaufen, sondern darum, die Bekanntheit zu erhöhen, eine langfristige Beziehung zu seinen Kunden aufzubauen und ggf. auch die Bildung einer Unternehmensmarke zu forcieren.

    Ich wünsche allen einen guten Rutsch!

  11. Es ist wohl wie immer: der Mix macht es – sogar innerhalb der Social Media. Es ist ein Frage der Zeit, die man für die einzelnen Netzwerke täglich investieren möchte. Dazu kommt, dass sich fast wöchentlich irgendwo eine Nutzungsmöglichkeit ändert oder erweitert wird.

    Problematisch ist, dass sich einige als die ultimativen Experten anpreisen, mit Schulungen und „besonderen“ Tipps. Die eigene Seite rangiert unter „ferner fanden“. Da wird vielen Leuten viel Geld aus der Tasche gezogen.

    Das bestätigt dann wieder diejenigen, die schon immer wussten, dass man da besser nicht mitmacht.

    @Marta Nieranda
    „… die Bekanntheit zu erhöhen, eine langfristige Beziehung zu seinen Kunden aufzubauen und ggf. auch die Bildung einer Unternehmensmarke zu forcieren.“
    Ich denke, dass ist DER Punkt

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